„Einstein“-Schüler des GK12 besuchen die RMA: Aspekte der Globalisierung vor Ort erkundet

Ein praxisnahes Kapitel zum Thema Globalisierung konnten Schüler des Neigungskurses Gemeinschaftskunde am Einstein-Gymnasium beim Besuch der RMA Kehl kennenlernen.

Geschäftsführer Andreas Truttenbach bestätigte aus erster Hand, dass die RMA tatsächlich in der Garage seines Vaters in Rheinau ihren ersten Sitz hatte. 1969 von Siegfried Truttenbach und Gerhard Faulhaber gegründet, produziert unser familiengeführtes Unternehmen mittlerweile aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in Polen, Russland und Bahrain und vertreibt seine Produkte mit weiteren eigenen Standorten in der Welt.

Am Beispiel des „Kugelhahns“ führte Herr Truttenbach die „Einstein“- Schüler durch die Fertigungshallen der RMA. Sie konnten beobachten, wie der Stahl gewalzt, gepresst, und in Zylinderform gebracht wurde. Anschließend wurde er vor den Augen der Schüler von einer riesigen Presse zu einer rundlichen Form gewölbt – die Hälfte des Kugelhahns.

Im Unterricht blinkt beim Thema Globalisierung schnell die Frage nach dem Standort Deutschland auf – liegt er bereits im Sterben? Im Gegenteil: Die RMA kann stolz auf eine neue Produktionsstätte blicken, welche kürzlich entstanden ist, denn auch in Deutschland investiert die RMA Millionen.

Globalisierung bedeutet einerseits, so wird an diesem Nachmittag für die Schüler deutlich, Expansion, näher an Märkte zu rücken und dabei Transportkosten zu sparen. Globalisierung und Wettbewerb führen aber auch zur Innovation der eigenen Produktpalette und natürlich zur Rationalisierung: Hier kann die RMA stolz berichten, dass die Verchromung der teilweise tonnenschweren Kugelhähne, durch die Investition in eine entsprechende Anlage, mittlerweile selbst vorgenommen werden kann.