Über uns

Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulisse, erleben Sie unseren Weg „aus der Garage“ hin zu einem der führenden Unternehmen unserer Branche. Mit Stolz können wir heute sagen, dass es nicht mehr viele Länder auf der Welt gibt, die wir noch nicht beliefert haben.

  • 1969

    Die Garage von Siegfried Truttenbach ist der erste Firmensitz der Faulhaber & Truttenbach OHG. Dort gründen im Jahre 1969 er und Gerhard Faulhaber ihr erstes eigenes Unternehmen. Beide waren bis zu diesem Zeitpunkt Mitarbeiter der BASF in Willstätt und waren der Meinung, dass sie die Maschinen, die die BASF teuer einkaufte, selber besser und günstiger herstellen können. Somit ist der erste große Kunde der neu gegründeten Firma natürlich die BASF. Schnell kommen weitere Kunden hinzu, unter anderem die Firma Ziefle in Kehl, die Equipment für den Gastransport und die Gasverteilung herstellt.

  • 1970

    Die Geschäfte laufen gut und das Unternehmen wächst schnell. Daher entschließt man sich, ein Gelände in Rheinau-Rheinbischofsheim, Forsthausstraße 3 zu erwerben, um dort die Produktion in größerem Rahmen vorantreiben zu können. Zu diesem Zweck wird auf dem Gelände die erste Produktionshalle gebaut. Bis Ende des Jahres beschäftigt man bereits 9 Mitarbeiter.

  • 1971 – 1977

    Während dieser Jahre gibt es eine stürmische Aufwärtsentwicklung. Ende des Jahres ist die Belegschaft bereits auf 50 Mitarbeiter angestiegen. Die Faulhaber & Truttenbach OHG entwickelt sich von einem reinen Zulieferer zu einem Unternehmen, das eigene Armaturen (Isolierstücke, Hauseinführungen und Kugelhähne) zu entwickeln beginnt und diese patentieren lässt. Damit nimmt man Trends vom Markt auf, die Siegfried Truttenbach von seinen vielen Kundenbesuchen mitgenommen hat.

  • 1978

    In diesem Jahr wird die RMA Rheinauer Maschinen- und Armaturenbau KG gegründet und soll den Vertrieb der eigenen, neu entwickelten Armaturen aufbauen. Kunden dieser Neuentwicklungen sind zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich die Gasversorger in Deutschland. Gleichzeit wagt man die ersten Schritte ins europäische Ausland; es gibt die ersten Auslandsvertretungen in Frankreich und Österreich. Die Produktion findet weiterhin in der Faulhaber & Truttenbach OHG statt.

  • 1980

    Der einstige Hauptkunde, die Firma Eisenbau Ziefle in Kehl, ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und muss Insolvenz anmelden. Die ins Schwanken geratene Firma wird übernommen und in die RMA integriert. Auf einen Schlag sind die Produktpalette und die zu bedienenden Märkte um ein vielfaches gewachsen. Durch die Übernahme verdoppelt sich die Belegschaft sprunghaft auf 250 Mitarbeiter. Dadurch besitzt die RMA nun auch zwei Produktionswerke.

  • 1981 – 1990

    Ein Jahrzehnt im Zeichen stetiger Expansion. Die RMA erringt die Marktführerschaft bei den Gasarmaturen in Deutschland. Zahlreiche Neuentwicklungen, vor allem im Werk in Rheinau, werden auf den Markt gebracht. Beispiele hierfür sind die wartungsfreien Hauseinführungen und Kugelhähne aus Polyethylen. Ende 1990 beschäftigt die RMA insgesamt 380 Mitarbeiter.

  • 1990

    Im Werk in Kehl wird mit der Entwicklung und Fertigung von Absperrschiebern für Gasleitungen für den deutschsprachigen Markt begonnen.

  • 1991 – 1994

    Die deutsche Wiedervereinigung und die Öffnung nach Osten führen bei der RMA zu einem kräftigen Wachstumsschub. Der Vertrieb wird ausgedehnt und man liefert in immer mehr osteuropäische Länder. Die beiden Werke haben sich in Bezug auf ihre Produkte, Märkte und Kunden in teilweise unterschiedliche Richtungen entwickelt. Dies führt dazu, dass die beiden Werke 1994 rechtlich getrennt und in eigenständige Gesellschaften überführt werden. Ab diesem Zeitpunkt gibt es die RMA Rheinauer Maschinen und Armaturen KG und die RMA Maschinen und Armaturen Kehl KG. Mit insgesamt 390 Mitarbeitern wird auf einer Produktions- und Lagerfläche von 43.000 qm ein Gesamtumsatz von 95 Mio. DM erzielt.

  • 1993

    Steigt die RMA in die Entwicklung und Fertigung von Gasdruckregelgeräten für den deutschsprachigen Markt ein. Hiermit begibt sie sich wieder auf ein neues Feld mit neuen Herausforderungen.

  • 1996

    Zur weiteren Erschließung des osteuropäischen Marktes wird die RMA Polska SP.z.o.o. auf der „grünen Wiese" in Chojnow, ca. 100 km von der deutschen Grenze entfernt, gegründet. Die RMA entschließt sich nach langem Suchen, keine bereits bestehende Firma zu übernehmen, sondern auf eigenem Gelände neu zu bauen. Es soll dort im Wesentlichen für die beiden deutschen Werke produziert werden. Als zweites Standbein wird hier die Lohnfertigung für eigene Kunden im gesamten europäischen Markt eingeführt. Bei der RMA Kehl wird mit der Entwicklung und Fertigung von Hochdruckkugelhähnen begonnen.

  • 1997

    1997 tritt Andreas Truttenbach, der Sohn von Siegfried Truttenbach, nach seinem Studium und ersten Erfahrungen in anderen Unternehmern in die RMA ein. Er kümmert sich zunächst hauptsächlich um den weiteren Auf- und Ausbau des Standortes in Kehl. Im Dezember verstirbt plötzlich und unerwartet Gerhard Faulhaber. Seine Frau tritt als Gesellschafterin an seine Stelle.

  • 2002

    Die Familie Faulhaber scheidet aus der Gesellschaft aus, die Familie Truttenbach übernimmt alle Anteile. Andreas Truttenbach tritt als persönlich haftender Gesellschafter in die Gesellschaften ein und wird Geschäftsführer der RMA Kehl und der RMA Rheinau.

  • 2005 – 2007

    Die RMA Rheinau beginnt 2005 mit der Entwicklung und Produktion von Fernwärmekugelhähnen. In dem gleichen Jahr weihen wir in Rheinau eines der größten Solarkraftwerke in der Region ein.

    Die internationale Expansion wird weiter vorangetrieben. Der Export boomt und vor allem die RMA Kehl profitiert hiervon. Ende 2005 wird dort 70% des Umsatzes im Ausland erzielt.

    In Rheinau entsteht 2006 die Messtechnik als neues Geschäftsfeld. Dazu werden deutlich über 1 Mio. investiert.

    Im Dezember 2006 wird eine neue Tochtergesellschaft in England gegründet, die RMA Pipeline Equipment U.K Ltd. Dieses Unternehmen soll den sehr starken britischen Markt besser abdecken und die vielen internationalen Projektbüros vor Ort bedienen.

    Zum 01.01.2007 werden die beiden Unternehmen in Kehl und Rheinau in eine GmbH & Co. KG umfirmiert. Der Außenauftritt, der in die Jahre gekommen war, wird zu diesem Anlass ebenfalls neu gestaltet. Im Sommer 2007 werden in Kehl die neue Zuschnitt- und Lagerhalle sowie ein großer Lagerplatz auf 25.000qm eingeweiht.

  • 2008 – 2010

    2008 findet die Gründungen der RMA Mess- und Regeltechnik GmbH & Co. KG und der RMA Training GmbH & Co. KG statt.

    Die RMA Mess- und Regeltechnik entwickelt erfolgreich eine neue Generation von Ultraschallgaszählern. Desweiteren ist unsere staatlich anerkannte Prüfstelle für Gas-Messgeräte in der RMA Mess- und Regeltechnik angesiedelt.

    Die Hauptaufgaben der RMA Training GmbH & Co. KG bestehen in der Ausbildung unserer Azubis sowie der Weiterbildung, Schulung und Förderungen von neuen und langjährigen RMA Mitarbeitern. Hiermit verleihen wir unserer Überzeugung Ausdruck, dass langfristiger Erfolg nur durch gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter möglich ist.

    Aufgrund der weiter steigenden, vor allem internationalen Nachfrage haben wir Erweiterungsinvestitionen getätigt. An unserem Standort in Kehl bauen wir 2008 eine neue Versandhalle von 1.280 qm und erweitern zudem unsere Außenlagerfläche.  Auch bei der RMA Rheinau entsteht eine neue Produktionshalle von 1.280qm sowie 2009 eine neue Versandhalle, die 2.200 qm groß ist und über ca. 6.400 qm Lagerfläche verfügt.

    2009 ist ein großes Jubiläumsjahr für unser Unternehmen: die RMA wird 40!

    Im Bereich der Produktinnovation machen wir 2009 in Kehl ein großer Schritt: Mit einer Nennweite von 1.400 mm Innendurchmesser haben wir unsere Produktpalette im Bereich der Kugelhähne im wahrsten Sinn des Wortes vergrößert. Dadurch musste der Standort Kehl mitwachsen: die Produktionshalle wird erhöht, die Schweißerei erweitert und wir schaffen einen größeren Glühofen an sowie einen neuer Hallenkran, welcher die Last des neuen Kugelhahns tragen kann.

    Pünktlich zum Jahreswechsel 2009/2010 können wir unseren Kunden im französisch-sprachigen Ausland eine direktere Betreuung bieten durch den neuen Standort in Straßburg-Bischheim, welcher am 1.1.2010 seine Pforten öffnet.

  • 2011

    2011 steht ganz im Zeichen unserer beiden Neugründungen: zum einen für den Nahen Osten ein Werk in Bahrain (RMA Middle East), zum anderen für Russland und Zentralasien ein Werk in der Nähe von Kazan (RMA Rus).

    Mit beiden Werken möchten wir näher an unseren Kunden produzieren und wichtige Märkte weiter erschließen, als es von unseren bisherigen Fertigungsstandorten aus möglich gewesen wäre. Die RMA wird daher in den nächsten Jahren geographisch aber auch in der Mitarbeiterzahl wachsen.

    Aber auch unsere bisherigen Geschäfte verlaufen sehr erfolgreich. Ende 2011 wird die Nord Stream Pipeline eröffnet, welche die russischen Gaslager in Sibirien direkt mit dem westeuropäischen Binnenmarkt verbindet. Unsere Molchschleusen (DN 1200/DN 1300 mit PN 220), Isolierkupplungen (DN 1200 mit PN 220) sowie T-Stücke (DN 1200 mit PN 220) tragen zur langjährigen, sicheren Funktionstüchtigkeit der Pipeline bei. Die RMA hat damit erneut bewiesen, dass sie Projekte in jeder Größenordnung zur vollen Kundenzufriedenheit lösen kann.

  • 2012

    In November diesen Jahres geht unser neuer Standort in Bahrain in Produktion. Zuvor kamen einige neue Mitarbeiter des Werkes zu Weiterbildungszwecken für einige Monate nach Deutschland. Dieses lief - auch aufgrund des hohen persönlichen Einsatzes unserer deutschen Mitarbeiter - sehr gut. Ebenfalls erhält unser neuer Standort in Bahrain die Zertifizierung ISO 9001:2008.

    In Deutschland wird unser neuer Hochdruckprüfstand eingeweiht, welcher zu den größten seiner Art in Europa zählt. Neben einem Prüfstand mit Luft verfügen wir nun über einen hochmodernen Hochdruckprüfstand für Gasmessgeräte. Auf diesem Hochdruckprüfstand werden Gaszähler mit Erdgas justiert und kalibriert bzw. geeicht. Darüber hinaus kann diese Prüfeinrichtung auch für anspruchsvolle Messreihen im Rahmen einer Produktentwicklung oder Baumusterprüfung eingesetzt werden.

    Im Bereich der Ausbildung beginnt die erste Studentin in einem grenzüberschreitenden Studium ihre Ausbildung bei uns.