Steuerungen 2018-11-13T14:43:10+00:00

Steuerungen

Die niwatec GmbH entwickelt und produziert komplette Steuerungen für verschiedene Einsatzbereiche. Durch den modularen Aufbau lassen sich niwatec-Steuerungen jederzeit um zusätzliche Komponenten erweitern. Auch der Austausch vorhandener Teile lässt sich durch die Blockbauweise einfach umsetzen. Im entsprechenden Untermenü erfahren Sie mehr über die gängigen Steuerungsarten wie z.B. Elektrohydraulik, Gas, Gas über Öl oder Wellhead. Darüber hinaus unterbreiten wir Ihnen gerne individuelle Angebote. Sprechen Sie uns einfach an.

Die Produkte genügen höchsten Ansprüchen in Bezug auf Zuverlässigkeit und Funktionalität. Das garantieren unsere langjährige Erfahrung in der internationalen Erdöl-, Erdgas- und Speicherindustrie sowie in den Bereichen Chemie, Petrochemie, Kraftwerksindustrie, Wasser- und Umwelttechnologie und das hohe Qualitätsniveau unserer Zulieferer.


 

Elektrohydraulik

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In Kombination mit dem niwatec NWS Scotch-Yoke- oder NWLA Linearantrieb ermöglicht Ihnen die elektrohydraulische Steuerung einen reibungslosen und sicheren Ablauf in allen Betriebszuständen.

Eine mit Elektromotor betriebene Ölpumpe pumpt Öl aus dem Öltank in den Blasen- oder Kolbenspeicher. Bei Erreichen des für die Anlage benötigten Druckes schaltet sich die Pumpe automatisch aus. Sobald eines von zwei Magnetventilen (entweder für Öffnen oder für Schließen) ein Signal von der Steuerung bekommt, öffnet es die entsprechende Leitung und Hydrauliköl strömt vom Speicher in den Hydraulikzylinder. Der Antrieb fährt und öffnet oder schließt die Armatur. Je nach Kundenspezifikation können bei Stromausfall eine oder mehrere Notfahrten vorgenommen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Anlage zu betreiben

  • durch ein Fernsignal vom Prozessleitsystem
  • Bedienung direkt vor Ort (Handbetrieb) über die Steuerung oder die Handnotbetätigungen am Magnetventil
  • Stellfahrten mit Druck aus dem Blasenspeicher bei Stromausfall (Notbetrieb 1)
  • durch Betätigung der Handpumpe (Notbetrieb 2)

Der modulare Aufbau erleichtert die Instandhaltung und ermöglicht das einfache Integrieren von sicherheitsrelevanten Bauteilen wie z.B. Leitungsbruch-Überwachungssystemen, High-, Low- oder Differenzdruckpiloten und ESD-Ventilen.

Standardmerkmale:

  • Betriebsdrücke bis 250 bar
  •  Für doppelt- oder einfachwirkende Antriebe (mit Federrückstellung)
  • Elektrischer Explosionsschutz gemäß Ex-e, Ex-d oder Ex-ia
  • CE- und ATEX 94/9/EG-zertifiziert
  • Steuerspannung: 24, 48, 110, 220 VDC bzw. 115, 230 VAC
  • Temperaturbereich: -29 °C bis +50 °C
  • Montage der Steuerungskomponenten im Edelstahlschrank inkl. Edelstahltank
  • Verrohrung und Verschraubungen in Edelstahl, Verschraubungshersteller gemäß Kundenspezifikation
  • Stellungsrückmeldung „AUF“ – „ZU“
  • Handnotbetätigung durch Handrad oder hydraulische Handpumpe
  • Druckschalter zum Signalisieren des minimal notwendigen Druckes
  • Vor-Ort- / Fern-Schalter (Wartungsschalter)
  • Blasenspeicher für Notfahrten (Anzahl gemäß Kundenanforderung) nach PED, GOST oder ASME VIII div.1

Optionale Merkmale:

  • Erweiterter Temperaturbereich: -60 °C bis +60 °C
  • Low- oder High-Piloten zur Absicherung der Pipeline
  • Spulen mit geringer Leistungsaufnahme (ca. 3 W pro Ventil)
  • Linebreak-System (elektronisch oder mechanisch)
  • Druckdifferenzschalter (elektronisch oder mechanisch)
  • ESD-, Partial-Stroke- oder SSV-Funktion
  • Regelsteuerungen
  • Profibus-, Modbus- oder Foundation-Fieldbus-Schnittstellenkarte
  • Magnetventile redundant
  • SIL 2 / SIL 3
  • geringe Stellzeiten (bis < 1 Sekunde) für einfachwirkende Antriebe
  • Schaltschrankheizung inkl. Thermostat
  • kathodische Trennung
  • Fire Protection

 

Pneumatik

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In Kombination mit dem niwatec NWS Scotch-Yoke-Antrieb, dem NWRP Zahnstangen-Antrieb oder dem NWLA Linearantrieb ermöglicht Ihnen die Pneumatik-Steuerung einen reibungslosen und sicheren Ablauf in allen Betriebszuständen.

Bei diesen Steuerungstypen haben wir gemeinsam mit unseren Kunden anspruchsvolle Lösungen entwickelt: SAV, HIPPS, Regel- oder Standard-AUF & ZU-Steuerung können mit hochwertigen Komponenten realisiert werden. Die Steuerung Typ PNE kann mit einem von der Steuerung unabhängigen Handrad oder einem Hydraulikzylinder inklusive Handpumpe ausgestattet werden.

Der modulare Aufbau erleichtert die Instandhaltung und ermöglicht die einfache Integration von sicherheitsrelevanten Bauteilen wie z.B. Leitungsbruch-Überwachungssystemen, High- oder Low-Piloten, Differenzdruck- oder ESD-Ventilen.

Standardmerkmale:

  • Betriebsdrücke bis 16 bar
  • Für doppelt- oder einfachwirkende Antriebe (mit Federrückstellung)
  • Elektrischer Explosionsschutz gemäß Ex-e, Ex-d oder Ex-ia
  • CE- und ATEX 94/9/EG-zertifiziert
  • Steuerspannung: 24, 48, 110, 220 VDC bzw. 115, 230 VAC
  • Temperaturbereich: -29 °C bis +60 °C
  • Montage der Steuerungskomponenten im Edelstahlschrank oder auf Wunsch auf Edelstahlplatte
  • Verrohrung und Verschraubungen in Edelstahl. Verschraubungshersteller gemäß Kundenspezifikation
  • Stellungsrückmeldung „AUF“ – „ZU“

Optionale Merkmale:

  • Handnotbetätigung durch Handrad oder hydraulische Handpumpe
  • Erweiterter Temperaturbereich: -60 °C bis +60 °C
  • Low- oder High-Piloten zur Absicherung der Pipeline
  • Spulen mit geringer Leistungsaufnahme (ca. 3 W pro Ventil)
  • Linebreak-System (elektronisch oder mechanisch)
  • Druckdifferenzschalter (elektronisch oder mechanisch)
  • ESD-, Partial-Stroke- oder SAV-Funktion
  • Regelsteuerungen
  • Magnetventile redundant
  • SIL 2 / SIL 3
  • geringe Stellzeiten (bis <1 Sekunde) für einfachwirkende Antriebe
  • Druckbehälter für Notfahrten gemäß PED 97/23/EG, GOST oder ASME VII Div. 1 (Zulassung erfolgt je nach Bestimmungsland). Anzahl der Notfahrten gemäß Kundenanforderung
  • Druckschalter zum Signalisieren des minimal notwendigen Druckes
  • Vor-Ort- / Fern-Schalter (Wartungsschalter)
  • Schaltschrankheizung inkl. Thermostat
  • kathodische Trennung
  • Fire Protection

Gas

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Bei diesem Steuerungstyp wird der Erdgasdruck direkt über die Magnetventile in den Zylinder geleitet, welcher die Armatur öffnen oder schließen lässt. Der Steuergasverbauch wird durch diesen Steuerungstyp erheblich reduziert, da keine Gas-/Ölbehälter zum Einsatz kommen. Die Antriebe sind zudem kompakter und leichter als konventionelle Gas-über-Öl-Systeme. Die niwatec Steuerung DG kann mit einem von der Steuerung unabhängigen Handrad oder Hydraulikzylinder inklusive Handpumpe ausgestattet werden.

Der modulare Aufbau erleichtert die Instandhaltung und ermöglicht das einfache Integrieren von sicherheitsrelevanten Bauteilen wie z.B. Leitungsbruch-Überwachungssystemen, High-, Low- oder Differenzdruckpiloten und ESD-Ventilen.

Standardmerkmale:

  • Betriebsdrücke bis 200 bar
  • Für doppelt- oder einfachwirkende Antriebe (mit Federrückstellung)
  • Elektrischer Explosionsschutz gemäß Ex-e, Ex-d oder Ex-ia
  • CE und ATEX 94/9/EG zertifiziert
  • Steuerspannung: 24, 48, 110, 220 VDC bzw. 115, 230 VAC
  • Temperaturbereich: -29 °C bis +50 °C
  • Montage der Steuerungskomponenten im Edelstahlschrank oder auf Wunsch auf Edelstahlplatte
  • Verrohrung und Verschraubungen in Edelstahl. Verschraubungshersteller gemäß Kundenspezifikation
  • Stellungsrückmeldung „AUF“ – „ZU“

Optionale Merkmale:

  • Handnotbetätigung durch Handrad oder hydraulische Handpumpe
  • Erweiterter Temperaturbereich: -60 °C bis +60 °C
  • Low- oder High-Piloten zur Absicherung der Pipeline
  • Spulen mit geringer Leistungsaufnahme (ca. 3 W pro Ventil)
  • Linebreak System (elektronisch oder mechanisch)
  • Druckdifferenzschalter (elektronisch oder mechanisch)
  • ESD-, Partial-Stroke- oder SAV-Funktion
  • Profibus-, Modbus- oder Foundation-Fieldbus-Schnittstellenkarte
  • Magnetventile redundant
  • SIL 2 / SIL 3
  • geringe Stellzeiten (bis < 1 Sekunde) für einfachwirkende Antriebe
  • Druckbehälter für Notfahrten gemäß PED 97/23/EG, GOST oder ASME VII Div. 1 (Zulassung erfolgt je nach Bestimmungsland). Anzahl der Notfahrten gemäß Kundenanforderung
  • Druckschalter zum Signalisieren des minimal notwendigen Druckes
  • Vor-Ort- / Fern-Schalter (Wartungsschalter)
  • Schaltschrankheizung inkl. Thermostat
  • kathodische Trennung
  • Fire Protection

Gas über Öl

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In Kombination mit dem niwatec NWS Scotch-Yoke- oder NWLA Linearantrieb ermöglicht Ihnen die Gas-über-Öl-Steuerung einen reibungslosen und sicheren Ablauf in allen Betriebszuständen.

Bei diesem Steuerungstyp wird das Erdgas über Magnetventile in Öltanks geleitet. Der Gasdruck drückt auf das Ölpolster und erzeugt einen hydraulischen Druck, welcher die Armatur über den Scotch-Yoke-Mechanismus öffnen oder schließen lässt.

Der modulare Aufbau erleichtert die Instandhaltung und ermöglicht das einfache Integrieren sicherheitsrelevanter Bauteile wie z.B. Leitungsbruchüberwachungssysteme, High-, Low- oder Differenzdruckpiloten und ESD-Ventile.

Standardmerkmale:

  • Betriebsdrücke bis 100 bar
  • Für doppeltwirkende Antriebe
  • Elektrischer Explosionsschutz gemäß Ex-e, Ex-d oder Ex-ia
  • CE- und ATEX 94/9/EG-zertifiziert
  • Steuerspannung: 24, 48, 110, 220 VDC bzw. 115, 230 VAC
  • Temperaturbereich: -29 °C bis +80 °C
  • Montage der Steuerungskomponenten im Edelstahlschrank
  • Verrohrung und Verschraubungen in Edelstahl, Verschraubungshersteller gemäß Kundenspezifikation
  • Stellungsrückmeldung „AUF“ – „ZU“
  • Gas- / Öl-Behälter nach PED, GOST oder ASME VIII div.1 (ARH oder DPEM)
  • Handnotbetätigung durch hydraulische Handpumpe

Optionale Merkmale:

  • Erweiterter Temperaturbereich: -40 °C bis +60 °C
  • Low- oder High-Piloten zur Absicherung der Pipeline
  • Spulen mit geringer Leistungsaufnahme (ca. 3 W pro Ventil)
  • Linebreak-System (elektronisch oder mechanisch)
  • Differenzdruckschalter (elektronisch oder mechanisch)
  • ESD- oder Partial-Stroke-Funktion
  • Druckspeicher für Notfahrten (Anzahl gemäß Kundenanforderung) nach PED, GOST oder ASME VIII div.1 (ARH oder DPEM)
  • Druckschalter zum Signalisieren des minimal notwendigen Druckes
  • Vor-Ort- / Fern-Schalter (Wartungsschalter)
  • Schaltschrankheizung inkl. Thermostat
  • kathodische Trennung
  • Fire Protection

 

Kavernenkopfsteuerung

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Standardmerkmale:

  • Kombinierbar mit niwatec-Antrieben des Typs DA (doppeltwirkend), SA (einfachwirkend) oder anderen Modellen
  • Pneumatisch bis 16 bar
  • Hydraulisch bis 700 bar
  • Blasenspeicher für Notfahrten (nur Hydraulik; Anzahl gemäß Kundenanforderung) nach PED, GOST oder ASME VIII div.1
  • Steuerspannung: 24 V DC, 110 V DC , 220 V DC oder 230 V AC
  • Motorspannung: 24 V DC,  230 V AC oder 400 V AC ~3 Phasen
  • Temperaturbereich: -29 °C bis +50 °C
  • Montiert im Edelstahlschrank
  • Stellzeiten gemäß Kundenanforderung (bis < 1 Sekunde möglich)

Optionale Merkmale:

  • Ansteuerung für Untertage-SAV in Kombination mit Übertage-Antrieben
  • Erweiterter Temperaturbereich: -60 °C bis +60 °C
  • Spulen mit geringer Leistungsaufnahme (ca. 3 W pro Ventil)
  • ESD-, Partial-Stroke- oder SSV-Funktion
  • Drucküberwachung der Pipeline über High- / Low-Pilot oder Line-Break-System
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Zur Absicherung gegen Über- oder Unterdruck in der Pipeline bietet die niwatec GmbH High-/Low-Piloten sowie Differenzdruckschalter zur Einbindung in die Steuerung an. Verändert sich der Druck in der Pipeline gegenüber dem eingestellten Sollwert des Piloten, wird das Öffnen oder Schließen der Armatur (sicherheitsgerichtete Position) veranlasst.

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Die niwatec GmbH bietet zwei unterschiedliche Linebreak-Systeme an. Diese Systeme sorgen dafür, dass im Havariefall der angeschlossene Antrieb in die sicherheitsgerichtete Position gefahren wird. Dieser Vorgang ist vollkommen automatisiert und gewährleistet Schutz vor weiteren Schäden und Folge-Unfällen. Der Unterschied zwischen beiden Systemen besteht ausschließlich in der Art der Messung des Druckabfalls.

Das Mechanische Linebreak-System ist direkt in das vorhandene Steuerungssystem eingebunden und arbeitet ohne Strom. Im Havariefall ist dieses System allen anderen Ventilen übergeordnet und gewährleistet somit das Verfahren in die sicherheitsgerichtete Position.

Das Elektronische Linebreak-System ist mit zusätzlichen Übermittlungsschnittstellen ausgestattet. Dadurch können unterschiedliche Informationen in das Prozessleitsystem übermittelt werden. Wie auch beim mechanischen Linebreak wird im Havariefall der Antrieb in die sicherheitsgerichtete Position gefahren.